VERN

Willkommen beim VERN e.V.


Der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg e.V., kurz VERN e.V., wurde 1996 gegründet. Mitglieder sind Privatpersonen, Landwirte, Gärtner und Institutionen/Vereine.

Der VERN e.V. erhält ca. 2.000 alte Nutzpflanzensorten und hält sie für die Allgemeinheit einfach zugänglich. Er erhält zudem das Wissen über den Anbau, den Umgang und die Nutzung der Kulturpflanzen.

Neben der Erhaltungsarbeit betreibt der VERN e.V. auch Öffentlichkeits-, Bildungs-, Beratungs- und politische Arbeit zum Erhalt alter Nutzpflanzen. Dieses und alles Weitere erfahren Sie auf dieser Website.

Aktuelles


Im Rahmen des Modellvorhabens „On-farm-Erhaltung von alten Gemüsesorten durch den Aufbau eines Netzwerkes“ werden ausgewählte Genbankakzessionen angebaut, beschrieben, und auf ihre Eignung für den Erhalt on farm geprüft. Möglichkeiten der Saatgutvermehrung werden ebenfalls erprobt. Die Projektpartner in dem Modellvorhaben sind die Humboldt-Universität zu Berlin, der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg (VERN e.V.), das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V. (KTBL) und das Bundessortenamt.
 

Beim Bundessortenamt werden die Genbankakzessionen angebaut und die Sorten-beschreibungen erstellt. In diesem Jahr werden an der Prüfstelle Rethmar Markerbsen, Zuckererbsen, Buschbohnen und Wirsing angebaut, in Hannover sind Radies und Rettich und an der Prüfstelle Dachwig waren Mai- und Herbstrüben im Anbau.


Das Bundessortenamt lädt zum letzten Besichtigungstermin im Rahmen des Projekts ein: am 17. September 2014 sind an der Prüfstelle Hannover 22 Rettichsorten zu besichtigen.

Termin: Mittwoch 17. September 2014
11:30 Uhr: Besichtigung Rettichsorten
Ort: Bundessortenamt PS Hannover, Osterfelddamm 80, 30627 Hannover


Das Bundessortenamt bittet um Anmeldung bis zum 10. September 2014 per E-Mail an:


postfach.PS323@bundessortenamt.de

Die Einladung finden Sie hier.

Die Liste der Rettichsorten finden Sie hier.


Verbindungen vom Hauptbahnhof Hannover finden Sie hier.

Weitere Möglichkeiten über http://www.gvh.de/


Das Projekt Modell- und Demonstrationsvorhaben wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Förderkennzeichen 2810BM001.

20 Jahre Streuobst im Naturpark Niederlausitzer Heide, zu diesem Anlass findet

von 26.9. – 28.9.2014 eine

Fachtagung mit vielen interessanten Beiträgen zu Obstarten und –sorten, Pflege, Verwendung und Kulturgeschichte
statt.

Noch sind Anmeldungen möglich!

Die Einladung und das Programm finden Sie hier.

Die Anmeldung finden Sie hier.

Im Rahmen des Modellvorhabens „On-farm-Erhaltung von alten Gemüsesorten durch den Aufbau eines Netzwerkes“ werden ausgewählte Genbankakzessionen angebaut, beschrieben, und auf ihre Eignung für den Erhalt on farm geprüft. Möglichkeiten der Saatgutvermehrung werden ebenfalls erprobt. Die Projektpartner in dem Modellvorhaben sind die Humboldt-Universität zu Berlin, der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg (VERN e.V.), das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V. (KTBL) und das Bundessortenamt.

Beim Bundessortenamt werden die Genbankakzessionen angebaut und die Sorten-beschreibungen erstellt. In diesem Jahr werden an der Prüfstelle Rethmar Markerbsen, Zuckererbsen, Buschbohnen und Wirsing angebaut, in Hannover sind Radies und Rettich und an der Prüfstelle Dachwig sind Mai- und Herbstrüben im Anbau.

Das Bundessortenamt dazu ein, am 12. August 2014 an der Prüfstelle Rethmar 23 Buschbohnensorten zu besichtigen.

Weitere Informationen finden Sie hier in der Einladung des Bundessortenamtes.

Die Listen der Buschbohnensorten zu den Besichtigungsterminen am 12. August 2014 finden Sie hier.

Das Bundessortenamt bittet um Anmeldung bis zum 5. August 2014 per E-Mail an:
postfach.ref214@bundessortenamt.de

 

Liebe Freundinnen und Freunde des VERN,
sehr geehrte Damen und Herren,

hier finden Sie die Sommer-Ausgabe des VERN-Newsletters.

Darin berichten wir u.a. ueber die seit dem Vorjahr beim VERN gemeinsam mit der Berliner Humboldt-Universitaet und dem Bundessortenamt (BSA) laufenden Versuchsreihen mit alten Gemuesesorten, ueber die EU-Saatgutverordnung und das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA.

Wir wuenschen Ihnen und Euch viel Freude und Inspiration beim Lesen und einen schoenen Sommer.

Mit freundlichen Gruessen
Ute Sprenger
(Newsletter-Redaktion)

Den neuen Newsletter 06/14 finden Sie hier.

 

Aufgrund technischer Probleme können wir den neuen Newsletter noch nicht über unseren Verteiler senden. Wir bitten Alle, die den Newsletter per E-Mail aboniert haben, um Verständniss. Sobald die Probleme behoben sind, versenden wir den neuen Newsletter über unseren E-Mailverteiler.

Im Rahmen des Modellvorhabens „On-farm-Erhaltung von alten Gemüsesorten durch den Aufbau eines Netzwerkes“ werden ausgewählte Genbankakzessionen angebaut, beschrieben, und auf ihre Eignung für den Erhalt on farm geprüft. Möglichkeiten der Saatgutvermehrung werden ebenfalls erprobt. Die Projektpartner in dem Modellvorhaben sind die Humboldt-Universität zu Berlin, der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg (VERN e.V.), das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V. (KTBL) und das Bundessortenamt.

Das Bundessortenamt ist als Partner am Modell- und Demonstrationsvorhaben “On-farm Erhaltung von alten Gemüsesorten durch Aufbau eines Netzwerkes” beteiligt und prüft Herkünfte alter Gemüsesorten aus der Genbank in den  Prüfstellen Dachwig, Rethmar und Hannover. Dieser Prüfanbau ist für alle interessant, die alte Sorten nutzen möchten.

Am 9. Juli findet ein öffentlicher Besichtigungstermin um 12.00 Uhr an der Prüfstelle Dachwig zur Sichtung von Mairüben statt.

Am 10. Juli 2014 wird an der Prüfstelle Rethmar ab 10.00 Uhr ein Workshop zum Thema “Erstellung von Sortenbeschreibungen” für interessierte Samengärtner/innen angeboten. Die Experten des Bundessortenamts werden die zugrunde liegenden Richtlinien vorstellen und die Arbeitsschritte bei der Erstellung der Sortenbeschreibungen erläutern. Die praktische Umsetzung wird im Feldbestand am Beispiel der im Beschreibungsanbau stehenden 16 Mark- und 17 Zuckererbsensorten erläutert. Diskutiert werden soll, wie Samengärtner/innen oder Sortenpaten diese Methoden nutzen können, wenn sie selber eine Sortenbeschreibung erarbeiten wollen.

Zum Workshop sind Sortenerhalter/-innen aus Saatgutinitiativen und andere Samengärtner/innen eingeladen, die ihr Wissen, ihre Erfahrungen und Wünsche zum Thema Beschreibung alter Sorten und Erhaltungsarbeit einbringen möchten.

Im Anschluss an den Workshop sind an der Prüfstelle in Hannover 23 Radiesakzessionen zu besichtigen.

Weitere Informationen finden Sie hier in der Einladung des Bundessortenamtes.

Die Listen der Gemüsesorten zu den Besichtigungsterminen am 9. und 10. Juli 2014 finden Sie hier.

Interessenten werden gebeten, sich bis zum 2. Juli 2014 per E-Mail beim Bundessortenamt anzumelden: postfach.ref214@bundessortenamt.de

Wichtige Hinweise

8. April 2014

Liebe Kartoffel- und Tomatenjungpflanzeninteressierte,

wir haben für Sie einige wichtige Hinweise.

Kartoffelbestellungen nehmen wir nur noch unter Vorbehalt an, d.h. Sie senden uns ihre Bestellung und wir melden uns bei Ihnen, ob wir die gewünschten Sorten zusenden können oder nicht. Bitte vergessen Sie nicht eine Telefonnummer anzugeben, unter der wir Sie während des Tages erreichen können.

 

Für alle Interessierten an Tomatenjungpflanzen: wir nehmen aus Kapazitätsgründen und aus organisatorischen Gründen keine Bestellungen für Tomatenjungpflanzen an. Das Selbe gilt für Paprika-, Gurken-, Kürbis- und Zucchinijungpflanzen. Hierbei machen wir auch keine Ausnahme! Die Jungpflanzen bieten wir auf den Tomatentagen (1.5. Greiffenberg/Schaugarten, 02.05. Menz/Naturparkhaus, 03.05. Malchow-Berlin/Naturschutzstation), sowie beim “Tag der Sortenvielfalt” in Eberswalde, und nach dem 1. Mai hier im Greiffenberger Schaugarten an. Die Pflanzen reichen nur so lange der Vorrat reicht.

 

Liebe Interessierte,

wir möchte auf zwei Veranstaltungen aufmerksam machen und herzlich zu einer Teilnahme einladen. In Kürze finden zwei Thementage “Sorten und Saatgut im ökologischen Landbau“ statt.

Am 26.03.2014 findet der Thementag Sorten und Saatgut im BARNIM PANORAMA in Wandlitz statt. Nach einer Führung durch das Agrarmuseum und interessanten Fachvorträgen findet im Nachmittag eine Podiumsdiskussion zu dem Thema „Vielfalt auf dem Acker oder Einheitsbrei auf dem Teller?“ statt.

Am 04.04.2014 findet der Thementag Sorten und Saatgut beim VERN e.V. in Greiffenberg/Angermünde statt. Neben interessanten Fachvorträgen werden an diesem Tag der Schaugarten und die Saatgutaufbereitung des VERN e.V. besichtigt und erklärt. Hier ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Eine Anmeldung ist notwendig.

 

Die Einladung zum 26.03.2014 finden Sie hier.

Die Einladung zum 04.04.2014 finden Sie hier.

Die Teilnahme ist kostenlos.

- Gesundheit durch Vielfalt -

Auf dem Gewächshausgelände des Forstbotanischen Gartens finden am Samstag, den 10.05.2014, von 15 bis 19 Uhr und am Muttertags-Sonntag, den 11. Mai 2014, von 10 bis 17 Uhr die diesjährigen „Tage der Sortenvielfalt“ statt. Ein Fest für die ganze Familie und ein pflanzlicher Raritätenmarkt für alle Natur- und Gartenfreunde.

In diesem Jahr wird es erstmalig bereits am Samstag interessante Vorträge zu Heilpflanzen, seltenem und gentechnikfreiem Saatgut, pflanzlicher Ernährung sowie weiteren nachhaltigen Themen geben. Außerdem bieten wir einen Shuttleservice zum Sortenvielfalts-Garten von Herrn Dr. Jürgen Reckin nach Finowfurt an.

Bei einem Kochworkshop für vegetarische Gerichte und einer Filmvorführung kann dann der Samstag in Ruhe ausklingen. Alle beschriebenen Angebote sind dabei kostenfrei bzw. auf Spendenbasis.

Achtung: Am Samstag findet noch kein Pflanzenverkauf statt!

Am Muttertags-Sonntag ab 10 Uhr öffnet dann der beliebte Pflanzenmarkt erneut seine Pforten.
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Hier präsentieren rund 20 neue Teilnehmer ihre Pflanzen-,
Sorten und Farbenvielfalt umrahmt von den herrlich blühenden Obstbäumen des Forstbotanischen Gartens. Lassen Sie sich in diesem Jahr von heilsamen Zauberpflanzen und Hexenkräutern, seltenen und alten Erdbeer- und Salatsorten, historischen Rosensorten, rund 50 verschiedenen samenfesten Tomatensorten und seltenen Obstgehölzen, wie Aronia- und Gojibeeren-Sträucher, verzaubern.

Sie sind auf der Suche nach einer besonderen Pflanze?

Bei uns finden Sie genau die richtige Pflanze für Ihren Garten oder zum Verschenken.

Auch unsere kulinarischen Aussteller werden sich erneut darum bemühen Ihre Gaumen in pflanzlicher Bio-Qualität zu verwöhnen. Leckere vegane Kekse und Crepés, ebenfalls in Bio-Qualität, sowie eine große Vielfalt an Obstweinen laden zum Probieren ein.

Für die Kleinen wird es eine Schatzrallye und weitere abenteuerliche Spielangebote geben.

Ein Pflanzen-, Kultur- und Familienfest für alle Sinne. Erleben Sie die pflanzliche Vielfalt, die sie zum Staunen bringen kann.

Der Eintritt ist wie immer frei.

Die „Tage der Sortenvielfalt“ finden in Kooperation mit dem VERN e. V., der SDW Brandenburg und dem Forstbotanischen Garten der HNEE statt.

Veranstaltungsadresse:

Forstbotanischer Garten Eberswalde
Am Zainhammer 5
16225 Eberswalde

Weitere Infos: www.hnee.de

Ansprechpartner: Christian Gohlke
Telefon: 03334-657477

Seltene Obstgehölze, besondere Sorten?
Frühjahr ist Pflanzzeit, und wie jedes Jahr erreichen uns Anfragen wo denn die ein oder andere alte Obstsorte erhältlich sein könnte…..

Als Ergebnis einer Abschlußarbeit an der Eberswalder Fachhochschule wurden diejenigen Baumschulen in Berlin und Brandenburg ermittelt die ihre Obstgehölze noch selbst herstellen, also veredeln und verschulen und so für die Echtheit der Sorte garantieren.

Eine problematische Eigenart alter, besonderer, auch noch regionaler Sorten ist ihr geringes Verkaufspotential, aber auch die Schwierigkeit, ihr Vorhandensein besser bekannt zu machen.

Die hier veröffentlichte Übersicht zu Sorten der gebräuchlichsten Obstarten konzentriert sich daher auf nicht mehr registrierte Herkünfte. Genau diese sind im Bestand bedroht, eignen sich aber durchaus für Kleingärten und Privatpflanzungen, aber auch für Ausgleichs-/Ersatzmaßnahmen und Landschaftspflegeprojekte.

Zur angebotenen Qualität beraten und Informieren die Baumschulen selbst, auf Nachfrage werden auch von den meisten Baumschulen Wunschvermehrungen und Auftragsveredlungen angeboten.

Sortimente (bitte klicken Sie zum Aufrufen der gewünschten Liste auf die folgenden Links):

Apfel
Aprikose
Birne
Kirsche
Pfirsich
Pflaume
Quitte/Nuss

Baumschulverzeichnis

Eine wichtige Abstimmung zum Entwurf der neuen EU-Saatgutverordnung ist bereits zu Gunsten der Vielfalt ausgegangen. Am 11. Februar hat der Agrarausschuss des EU-Parlamentes gegen den Vorschlag der EU-Kommission gestimmt. Am 13. März wird nun das Plenum des EU-Parlamentes dazu abstimmen. Die Abgeordneten zum Europäischen Parlament bekommen damit nun die abschließende die Gelegenheit den Entwurf zur EU-Saatgutverordnung abzulehnen. Mit einem Brief und einem Tütchen Saatgut der Salatsorte „Goldforellen“  appellieren wir an den Präsidenten und die deutschsprachigen Fraktionsvorsitzenden des europäischen Parlaments, den Änderungsanträgen der Abgeordneten vom  11. Februar 2014 im Agrarausschuss zu folgen und den vorliegenden Entwurf zur Saatgutverordnung am 13. März 2014 zur grundlegenden Überarbeitung an die Kommission zurückzuweisen.

Den Brief finden Sie hier.

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