VERN

Willkommen beim VERN e.V.


Der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg e.V., kurz VERN e.V., wurde 1996 gegründet. Mitglieder sind Privatpersonen, Landwirte, Gärtner und Institutionen/Vereine.

Der VERN e.V. erhält ca. 2.000 alte Nutzpflanzensorten und hält sie für die Allgemeinheit einfach zugänglich. Er erhält zudem das Wissen über den Anbau, den Umgang und die Nutzung der Kulturpflanzen.

Neben der Erhaltungsarbeit betreibt der VERN e.V. auch Öffentlichkeits-, Bildungs-, Beratungs- und politische Arbeit zum Erhalt alter Nutzpflanzen. Dieses und alles Weitere erfahren Sie auf dieser Website.

Aktuelles


Liebe Freundinnen und Freunde des VERN,


die Fruehsommer-Ausgabe des VERN-Newsletters ist da.

Darin berichten wir ueber unser Bauvorhaben in Greiffenberg, mit dem wir ein bundesweit einzigartiges Bildungszentrum mit dem Schwerpunkt auf Kulturpflanzen & Vielfalt schaffen werden. Außerdem werfen wir noch einmal einen kurzen Blick auf die Arbeit im zurueckliegenden Jahr und wir bilanzieren u.a. das inzwischen erfolgreich abgeschlossene Modell- und Demonstrationsvorhaben zur Erhaltung von alten Gemuesesorten.

Zuguterletzt moechten wir Sie in diesem Jahr wieder einladen in den vom VERN thematisch gestalteten Schaugarten im Besucherinformationszentrum des Naturparks Barnim in Wandlitz.


Mit vielfaeltigen Gruessen
Ute Sprenger
(Newsletter-Redaktion)


Den neuen Newsletter finden Sie hier.
 

Am 2. Mai 2017 begann die Sanierung des Hauses Burgstraße 21, das bis Ende 2018 mit Hilfe einer LEADER Förderung zum Bildungszentrum Kulturpflanzen & Vielfalt ausgebaut wird. Als erstes sichtbares Zeichen wurden das Bauschild angebracht und das Baugerüst errichtet.


Bauschild für die Burgstr. 21 (Foto VERN)


Baugerüst am 3. Mai 2017 (Foto Ernst)


Baugerüst auf der Hofseite (Foto VERN)
 

Besuch von Minister Vogelsänger
Minister Jörg Vogelsänger, dessen Haus für die LEADER Vorhaben zuständig ist, besuchte am 6. Mai die Baustelle im Rahmen einer Ministerreise durch die Uckermark mit Landrat Dietmar Schulze und den Abgeordneten Stefan Zierke (MdB) und Uwe Schmidt (MdL) und informierte sich über die denkmalgerechte Sanierung des alten Fachwerkhauses mit schwarzer Küche und den Umbau zum Bildungszentrum.

Finanzierung
In unseren Spendenaufruf vom November 2016  haben wir die Sanierungs- und Ausbaupläne, sowie auch den Finanzierungsplan, der Gesamtausgaben von 668.000,00 € vorsieht, vorgestellt. Unser LEADER Antrag wurde Anfang Dezember bewilligt, so dass wir eine Förderung aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg in Höhe von 498.000,00 € erhalten. Weiterhin fördert in diesem Jahr die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Sanierung mit 10.000,00 €, dazu kommen 4.000,00 € aus Mitteln der Denkmalpflege des Landkreises Uckermark. Nach unserem Spendenaufruf erhöhten sich die Eigenmittel des VERN durch Spenden in Höhe von 11.505,00 auf nunmehr 111.505,00 €.

An dieser Stelle danken wir allen unseren Spenderinnen und Spendern sehr herzlich für ihre Unterstützung!

Förderhinweis: Der Ausbau des Hauses wird gefördert durch ELER Brandenburg, www.eler.brandenburg.de

Im 2. und 3. Quartal rückt der Naturschutzbecher von Lobetaler Bio die Kulturpflanzenvielfalt in den Fokus, stellt die Arbeit des VERN e.V. vor und und lädt zum Ausflug in den Schaugarten zur Kulturpflanzenvielfalt im Barnim Panorama ein. Und zu gewinnen gibt es auch etwas - Machen Sie mit!

Wie funktioniert das Gewinnspiel?

Geben Sie seltenen Kulturpflanzen einen Platz in Ihrem Garten oder Blumenkasten und lassen Sie uns an Ihren Erfahrungen teilhaben. Schicken Sie uns ein digitales Foto von Ihrem nachhaltigen Gartenglück und schreiben Sie bitte dazu, um welche Kultur es sich handelt. Auf Ihrem Bild können Saattöpfchen oder blühende Beete, die Arbeit im Garten oder die Ernte zu sehen sein. Senden Sie ruhig mehrere Motive an:
R.Manger@lobetal.de

Alle Details unter:

www.naturschutzbecher.de/

"Unser Naturschutzbecher" vom 1.Juli bis 30.September 2017 im Kühlregal

Naturschutzbecher_3.Quartal

Sensibilisierungs- und Informationsangebote zum Kennenlernen alter und seltener Kulturpflanzen

Ort: Schaugarten zur Kulturpflanzenvielfalt im BARNIM PANORAMA in Wandlitz

Seit 2013 gestaltet der VERN einen Schaugarten zur Kulturpflanzenvielfalt im BARNIM PANORAMA. Der Garten ergänzt die Ausstellungsinhalte des Agrarmuseums ganz anschaulich und lebendig und vermittelt kleinen und großen Besuchern einen Eindruck der in Vergessenheit geratenen Pflanzenvielfalt.
In jährlich wechselnden Themenbeeten können Besucherinnen hier in Vergessenheit geratene Getreide, Gemüse und Blumen wiederentdecken und Wissenswertes zu Geschichte, Anbau und Verwendung erfahren.

Für die Saison 2017 haben wir für Sie ein Buntes Programm im Schaugarten vorbereitet:

„ Vielfalt kennenlernen – Vielfalt anbauen“
am 21. Mai, 11- 17 Uhr, Museumsfest im Schaugarten zur Kulturpflanzenvielfalt im Barnim Panorama // Vielfalt anbauen - Vielfalt retten: Der VERN lädt in einer Pikierstation dazu ein, Sortenvielfalt kennenzulernen und wiederzuentdecken. Raritäten wie z.B. Salat `Struwwelpeter´, `Bunte Forelle´, Rote Gartenmelde, Spargelerbse, Gewürztagetes können pikiert und in einem mit der Topfpresse selbst hergestellten Töpfchen aus Papier mit nach Hause genommen werden.


„Gartenvielfalt – Artenvielfalt“, Gartenführungen zur Kulturpflanzenvielfalt
am 10.06.2017, jeweils 14 Uhr & 15 Uhr
Lernen Sie die beeindruckende Gemüse-, Getreide- und Kartoffelvielfalt des Schaugartens im BARNIM PANORAMA kennen. Erfahren Sie, warum Vielfalt so wertvoll ist und wie Sie selbst dazu beitragen können Sie zu erhalten. In einer Führung mit Alexandra Becker vom Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von alten Nutzpflanzen (VERN) e.V. erfahren Sie Wissenswertes zu alten landwirtschaftlichen Nutzpflanzen wie Lein und Saflor sowie zu vergessenen Gemüseraritäten wie Erdmandel, Knollenziest, Zuckerwurz & Co. Kleine Naschereien inklusive.

„Gartenführung zur Leinblüte“
am 25.06.2017, 11 Uhr
Erleben Sie mit uns die Leinblüte und erfahren Sie was den Faserlein vom Öllein unterscheidet und lernen Sie weitere bedeutende Ölpflanzen wie Iberischer Drachenkopf, Leindotter, Schwarzkümmel und Ölkürbis, Soja und Sonnenblume kennen.

Weitere Veranstaltungstermine sind in Vorbereitung.

Für den 10.6. und 25.6. ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail: info@barnim-panorama.de oder Tel. (033397) 68192-0. Treffpunkt im Foyer des BARNIM PANORAMA. Es gelten die regulären Eintrittspreise des BARNIM PANORAMA. Die Führung ist kostenfrei.

Die Veranstaltungen werden gefördert durch ELER Brandenburg, www.eler.brandenburg.de
 


 

Am 19.03.2017, an 12.00 Uhr findet im Theater am Rand eine Saatguttauschbörse mit Film und Vortrag statt.

Alle weiteren Angaben finden Sie/findet ihr unter: www.theateramrand.de/März

Berlin (25.1.2017) „Weinberger Schloßkipfler“ ist die „Kartoffel des Jahres“ 2017. Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer gab heute auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin den Namen bekannt.


„Weinberger Schloßkipfler“ ist eine alte Sorte. Sie wurde Ende der 1950er-Jahre in Österreich gezüchtet und 1962 beim Sortenamt angemeldet. Aber schon sieben Jahre später verschwand sie wieder aus der Liste und vom Markt.

Die Kartoffel ist länglich und hörnchenförmig. Sie hat einen hervorragenden Geschmack, ist festkochend und gelb. „Sie entspricht eigentlich auch heute noch dem Ideal einer guten Speisekartoffel“, sagt Wilfried Stegmann von der „Arbeitsgemeinschaft Kartoffel des Jahres“, die diese Auszeichnung zum 12. Mal vergibt.


Die „Kartoffel des Jahres“ wird gewählt von Vertretern des Arbeitskreises „Kartoffel des Jahres“. Dem Arbeitskreis gehören zehn Organisationen, Vereine und Unternehmen an.

Ziel ist es, mit der Auszeichnung aufmerksam zu machen auf die Kartoffelvielfalt jenseits der Massensorten, denn heimische Kartoffelsorten sind ein schützenswertes Kulturgut.


Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.

Liebe Freundinnen und Freunde des VERN,
sehr geehrte Damen und Herren,


ein neues Jahr hat begonnen und nun ist es wieder so weit: Das neue Compendium 2017 ist da!

In ihm finden sie viele alte, vom Aussterben bedrohte, Nutzpflanzensorten, wie die Kartoffel „Sieglinde“, die Tomate „Rheinlands Ruhm“, den Salat „Kaiser Selbstschluss“ oder die Gurke "Berliner Aal".

Wer das Saatgut alter Kulturpflanzen bestellt, beteiligt sich aktiv an der Erhaltung der genetischen Vielfalt.


Sie können Ihre Bestellung direkt über ein Bestellformular auf unserer Website ausfüllen und uns per E-Mail zusenden. Weiterhin ist dies auch noch per Fax oder per Post möglich.
Link zum Bestellformular (E-Mail) für Saatgut.
Link zum Bestellformular (E-Mail) für Pflanzkartoffeln.

Einige besondere Sorten, die auch im Topf oder Kübel gezogen werden können, finden Sie auf Seite 35 unter dem Titel “… die hängenden Gärten der Semiramis”.

Eine Portion Saatgut: 2,50 € (für Mitglieder 2,00 €).
Eine Portion Kartoffeln (bestehend aus 10 Knollen): 3,50 €
(Die Pflanzkartoffeln werden bei frostfreier Witterung erst ab Mitte/Ende März bis Mitte April versendet. Wenn Sie die Pflanzkartoffeln und das Saatgut zusammen erhalten möchten, bitten wir Sie uns dies auf der Bestellung mitzuteilen.)

Allen Interessierten wünschen wir viel Spaß beim Lesen und eine erfolgreiche Gartensaison 2017!


Mit vielen Grüßen

Ihr/Euer VERN-Team

Compendiumcover


Das Compendium 2017 finden Sie hier.
 

Das Compendium 2017 kann weiterversendet, ausgedruckt und anderweitig vervielfältigt werden.
 

Am 15.11.2016 fand im Naturparkzentrum BARNIM-PANORAMA in Wandlitz ein Arbeitstreffens für VertreterInnen von Schaugärten und BIZ in Brandenburg statt.

Die Dokumentation des Treffens finden Sie hier.


Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde des VERN e.V.,


unser Plan, eines der sanierungsbedürftigen Fachwerkhäuser auf dem VERN-Gelände zu einem Seminarhaus auszubauen, hat die entscheidende Phase erreicht: Sobald wir den Bewilligungsbescheid für die LEADER Förderung unseres Bauvorhabens in den Händen haben, kann der sehnlichst erwartete Ausbau losgehen!
Zum Auftakt der Bauarbeiten möchten wir Sie über den aktuellen Stand informieren und um Unterstützung unseres Vorhabens bitten.


Was haben wir vor?


Wir bauen unser denkmalgeschütztes Fachwerkhaus zu einem Seminarhaus und Bildungszentrum Kulturpflanzen & Vielfalt aus.


Bisher mussten wir unsere Seminare und Kursangebote in engen, unzulänglichen Räumen anbieten und waren oft zum Improvisieren gezwungen. Im neuen Seminarhaus werden wir Räume für Seminargruppen, für praktische Übungen zur Arbeit mit Saatgut sowie eine Küche für die Verarbeitung und Verkostung von Raritäten einrichten. Dadurch können wir unser Angebot stark erweitern und Kurse das Jahr hindurch anbieten. Und wir werden endlich über barrierefreie sanitäre Einrichtungen verfügen können.
Im geplanten Bildungszentrum wird biologische Vielfalt besser als bisher mit der Arbeit anderer Akteure verknüpft werden. Dazu zählen Gruppen aus agrar-, umwelt-, sozial-, kultur- und entwick-lungspolitischen Bereichen. Hier eröffnen sich Wirkungsfelder, die bisher noch unerschlossen sind.


Die geplante Sanierung


2014/2015 konnten wir mit Hilfe von Spendengeldern ein Architektenbüro beauftragen, den Sanierungsbedarf für das Haus Burgstraße 21 zu ermitteln und einen Plan für den Ausbau zum Seminarhaus zu erarbeiten.

Der Plan zur Sanierung des denkmalgeschützten Hauses stellt die historische „Schwarze Küche“ als Kulturdenkmal in den Mittelpunkt, um die herum die Funktionsräume angeordnet werden. Das Haus wird zweistöckig ausgebaut sein und es wird über einen Seminarraum, eine Küche, eine Saatgutwerkstatt und Ausstellungsräume verfügen. Wir sind mit den Entwürfen sehr glücklich.


Unser Finanzierungsplan für die Sanierung


Für das Bauvorhaben haben wir Fördergelder aus dem EU Förderprogramm LEADER beantragt und erwarten den Bescheid dazu in den nächsten Wochen. Damit können wir 75% der Baukosten decken. Unsere bisherigen Eigenmittel von 100.000 € setzen sich aus einem großzügigen Vermächtnis und Spenden zusammen. Weiterhin erhielten wir eine Zusage über 5.000 € von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft. Für die Sanierung des Hauses fehlen uns allerdings noch immer 65.000 €!


Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde des VERN e.V.,


wir bitten Sie herzlich,
unterstützen Sie den Aufbau unseres Bildungszentrums mit einer kleinen (oder großen) Spende. Nur mit Ihrer Hilfe können wir Vielfalt erhalten und das Wissen darüber verbreiten und weitergeben!


Spendenkonto

VR-Bank Uckermark/Randow e.G.

IBAN: DE73 1509 1704 0160 5088 92

BIG: GENODEF1PZ1

Stichwort Bildungszentrum Kulturpflanzenvielfalt


Jede Spende ist steuerlich absetzbar.
Das Bauvorhaben beginnt im Laufe des nächsten Jahres und soll 2018 abgeschlossen werden. Wir freuen uns darauf, dann gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Freunden und Förderern das Bildungszentrum Kulturpflanzen & Vielfalt in Greiffenberg zu eröffnen.
Alle Unterstützer/innen laden wir dann ein, an einem eintägigen VERN Saatgutkurs samt Verkostung  von Sortenraritäten in unserer neuen Seminarküche teilzunehmen.
Auf einem gemeinsamen Schild im Eingangsbereich des sanierten Hauses werden wir bei Spenden ab 500 €, sofern gewünscht, die Spenderinnen und Spender nennen.

Den gesamten Spendenaufruf finden Sie/findet Ihr hier.

Den Überweisungsträger zum Ausdrucken finden Sie/findet Ihr hier.


Vielen Dank!


Mit vielfältigen Grüßen

Cornelia Lehmann (1. Vorsitzende)

Wir suchen zum Januar 2017 für unsere Geschäftsstelle in Greiffenberg eine/n Mitarbeiter/in in Teilzeit (zunächst 15 Wochenstunden) für die Finanzbuchhaltung, insbesondere mit Erfahrung in der Buchführung gemeinnütziger Vereine. Arbeitsort ist Greiffenberg bei Angermünde. Die Stelle ist befristet auf 2 Jahre mit Aussicht auf Verlängerung.

Die detailierte Stellenausschreibung finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihre vollständige und aussagekräftige Bewerbung unter Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins.  Bewerbungen bitte per E-Mail bis 30. November 2016 unter dem Betreff 'Bewerbung Buchhaltung' an vern_ev@freenet.de.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Koch, Tel.: 033 334 - 7 02 32.

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