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Welcher Kleingärtner kennt eigentlich den Berliner Aal, die Bautzener Kastengurke oder den braunen und gelben Trotzkopf? Diese alten Gurken- und Salatsorten haben nicht nur tolle Namen, sie sind auch in ihrer Farb-, Formen- und Geschmacksvielfalt eine große Bereicherung.

Der VERN möchte mit dem Projekt „Kleingärtner als Erhalter der Nutzpflanzenvielfalt“, gefördert durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) Kleingärtner für den Anbau alter Sorten begeistern. Dabei werden Bildungsmaterialien und Workshops für Kleingärtner in Brandenburg entwickelt, um ihnen die Bedeutung und vielen Vorteile alter Sorten zu zeigen. In den Workshops geht es auch um Saatgutgewinnung zu Hause und es wird erklärt, warum Tomaten und Salate besser geeignet sind für eigenes Saatgut, als Rote Bete und Mangold. Bei Saatguttauschbörsen sollen sich interessierte Gärtner vernetzen. Gerade der Anbau im Kleingarten ist für alte Sorten prädestiniert, da hier die üblichen Kriterien langer Haltbarkeit für Transport und Lagerung wegfallen und aus der Fülle an Geschmäckern und Farben individuell genau die Lieblingssorte ausgewählt werden kann.
Die Veranstaltungstermine werden hier und über @alte.sorten bekannt gegeben.

Kontakt: Wanda Born (Projektleitung am VERN)
Email: kleingaerten@vern.de

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